Juso-Stadtverband Göttingen
 
 

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Wir sind die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Stadt und im Landkreis Göttingen.

 

Auf diesen Seiten findest du alle wichtigen Infos über uns und unsere Politik sowie die Termine unserer Veranstaltungen und Aktionen! Bei Fragen, Anregungen und Kritik kontaktiere uns einfach über unser Kontakt-Formular.

 

 


Besetzung des ehemaligen DGB-Hauses - Solidarität muss praktisch werden!



Am vergangenen Donnerstag haben Aktivist*innen das seit 2009 leerstehende, ehemalige DGB-Haus in der Obere-Masch-Straße 10 besetzt. Die Aktivist*innen kritisieren den akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Göttingen und die unhaltbaren Zustände im Erstaufnahmelager in Friedland. Wir Jusos Göttingen solidarisieren uns mit den Aktivist*innen vor Ort und ihren Forderungen.

Silke Hansmann, Vorsitzende des Juso-Unterbezirks, dazu: „Leerstand ist in Göttingen nicht zu rechtfertigen, wenn gleichzeitig hunderte Flüchtlinge in Turnhallen untergebracht werden sollen. Wir unterstützen das Projekt der Aktivist*innen, einen Raum für solidarisches Leben und Wohnen für Flüchtlinge und andere Menschen schaffen zu wollen. Die Integration von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir fordern, dass mit den Besetzer*innen Verhandlungen über die Fortnutzung des Gebäudes geführt werden. Von polizeilichen Maßnahmen ist abzusehen!“

Sören Buchholz, Mitglied im Juso-Stadtverbandsvorstand, ergänzt: „Wir sehen es als positives Zeichen, dass endlich gehandelt wird. Der DGB sollte den Vorstoß der Aktivist*innen und ihr Engagement unterstützen. Wir erwarten auch von der Stadt, dass sie unterstützend tätig wird und das entstehende Projekt fördert. Wir rufen alle Göttinger*innen auf, sich an den kulturellen und politischen Aktivitäten am Haus zu beteiligen und Spenden vorbeizubringen. Solidarität muss praktisch werden!“

Weitere Informationen auf der Homepage des Projektes "Our House OM10": omzehn.noblogs.org


Pressemitteilung zur außerordentlichen Konferenz am 27. September



Am 27. September 2015 hat die gemeinsame Konferenz des Juso-Stadtverbands und des Juso-Unterbezirks Göttingen stattgefunden. Zwei Plätze im Juso-Stadtverbandsvorstand wurden nachbesetzt. Wir gratulieren Jacqueline Ahrens und Sören Buchholz zur Wahl. Damit sind die Vorstände wieder komplett.

Jacqueline Ahrens, neugewähltes Mitglied im Juso-Stadtverbandsvorstand, dazu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen als zentrale Themen die Flüchtlingsunterbringung und die damit einhergehende Integration in Göttingen an. Wir wollen uns daher verstärkt den Themen Migration und Flucht widmen.“

Gemeinsam haben der Juso-Unterbezirk und der Juso-Stadtverband eine Vielzahl inhaltlicher Anträge beraten.
„Wir sehen die Kreisfusion zwischen Göttingen und Osterode als zentrale Herausforderung an. Die Fusion wird auch Auswirkungen auf die 2016 anstehenden Kommunalwahlen haben. Hierzu haben wir ein umfassendes Kommunalwahlprogramm mit den Schwerpunkten Mobilität, Wohnraum, Bildung, digitale Agenda, Inklusion und Flüchtlingspolitik beschlossen. Als Jusos werden wir eigene Akzente in Bezug auf die Kommunalwahlen setzen.“, so Silke Hansmann, Vorsitzende des Juso-Unterbezirks.

Daneben hat die Konferenz einstimmig eine Resolution zur Flüchtlingshilfe verabschiedet und sich mit einem Mobilitätskonzept für Elektroautos sowie einer Gesetzesinitiative gegen Lebensmittelverschwendung am Beispiel von Frankreich beschäftigt.
Sören Buchholz, neugewähltes Mitglied im Juso-Stadtverbandsvorstand, führt abschließend aus: „Wir haben uns außerdem mit der medizinischen Versorgung von Asylberwerber*innen und Personen ohne Aufenthaltsstatus auseinandergesetzt. In diesem Bereich setzen wir uns für umfassende Veränderungen der aktuellen Gesetzeslage ein, um eine menschenwürdige Versorgung zu gewährleisten. Daneben haben wir uns mit Änderungen beim Elterngeld beschäftigt. Wir fordern, dass für eine volle Inanspruchnahme der 14 Monate Elterngeld eine ausgeglichene Aufteilung dieser Zeit zwischen beiden Erziehungsberechtigten vorliegen muss. Dadurch wollen wir einer Benachteiligung von Frauen entgegenwirken.“

Wir verabschieden David Scheer nach zwei Jahren aus dem Juso-Stadtverbandsvorstand und bedanken uns für sein Engagement. Wir wünschen David für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg.


Refugees are welcome here! Keine weiteren Verschärfungen im Asylrecht!



Am Sonntag haben sich SPD und Union beim Koalitionsausschuss erneut auf erhebliche Verschärfungen im Asylrecht verständigt.

Zwar sollen mehr finanzielle Mittel für die Flüchtlingshilfe bereitgestellt werden, gleichzeitig sind aber massive Verschärfungen geplant. Kosovo, Albanien und Montenegro sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden.

Katrin Radke, Mitglied des Juso-Unterbezirksvorstands, erklärt hierzu: „Die Begrenzung der Flüchtlingszahlen durch eine Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsländer ist falsch. Die Balkanstaaten sind keine sicheren Herkunftsländer. Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten widerspricht dem Individualanspruch eines jeden Flüchtlings auf Asyl."

Außerdem sollen Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen Sachleistungen statt Bargeld erhalten. „Gegen diese Praxis haben wir Jusos zurecht jahrelang gekämpft. Sie wiedereinzuführen, bedeutet eine Rückkehr zu einem menschenunwürdigem System.“, führt Silke Hansmann, Vorsitzende des Juso-Unterbezirks, weiter aus. „Die geplanten Verschärfungen sind Wasser auf den Mühlen der rechten Hetzer*innen. Die SPD knickt an dieser Stelle erneut vor der Union und den Forderungen von sogenannten "Asylkritiker*innen" ein. Dass unser Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann die geplanten Änderungen als gutes Ergebnis feiert, halten wir für absurd und zynisch. Für Geflüchtete bedeuten die Verschärfungen eine erhebliche Verschlechterung, die wir nicht hinnehmen werden! Die große Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen zeigt, dass die Gesellschaft offensichtlich schon weiter ist als die Koalition in Berlin."


Sach- und Kleiderspenden für Geflüchtete



Am 23.7 haben wir bei der Caritas Friedland eure Sach- und Kleiderspenden für Geflüchtete übergeben. Wir sind immer noch überwältigt, wie viele Menschen unsere gemeinsame Aktion mit der Juso-HSG Göttingen unterstützt haben! Vielen, vielen Dank!

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